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Herzlich Willkommen,
wir, das sind Sabine und Daniel Teichmann und wir wollen hier einen kleinen Einblick in unser “Hundeleben” geben. Als wir uns 2004 entschlossen haben einen Hund aufzunehmen, ahnten wir bestimmt nicht wohin das führen sollte.
Es war uns von Anfang an klar, es sollte ein Windhund aus dem Tierschutz sein. Wir sahen uns damals auf diversen Tierschutzseiten im Netz um. Wir wären sogar bereit gewesen bis nach Österreich zu fahren. Leider hatte es mit der Nase dort nicht geklappt und so ging die Suche weiter.
Schliesslich fanden wir auf der Seite von Far From Fear “Maya”. Zu diesem Zeitpunkt war Maya noch in Madrid / Spanien. Wir schrieben sofort FFF an und der Kontakt zur Pflegestelle wurde hergestellt. Die übrigens in Dortmund war, nur 20 Minuten von uns entfernt.
(Wir wären trotzdem bis Österreich gefahren :-)
Es dauerte noch etwas bis Maya in Deutschland eintraf. Aber irgendwann war es dann soweit. Wir lernten die Pflegestelle - Andrea und ihre Familie kennen und natürlich auch Maya.
Es war Liebe auf den ersten Blick.
Andrea führte die Vorkontrolle bei uns durch und Maya durfte in ihrem neuen Zuhause einziehen. Ich weiss gar nicht ob irgendwer zu diesem Zeitpunkt gesagt hat “bei einem bleibt es nicht...” der soll mir mal über den Weg laufen:-)
Wir hatten viel Kontakt mit Andrea und sie hat uns, besonders am Anfang, super geholfen. Und dann kam der Tag an dem ich Urano sah, Andreas neuen Pflegehund. Ich sagte nur: “ Den darf meine Frau nie sehen”.
Gott sei Dank nur ein Wunschgedanke.
Natürlich sah sie ihn. Wir trafen uns ja immer wieder mit Andrea und den Nasen zum Auslauf. Und dann passierte etwas... irgendwie geschah es ohne mein Wissen... ich wusste dieses Getuschel bedeutet nichts Gutes..:-) Natürlich ging es um Urano. Also ich wollte eigentlich nur einen Hund. Aber wann hatte ich jemals was zusagen:-)
Leider hatte Urano bereits eine Interessentin. Sie kam sogar extra aus Österreich angeflogen um Urano zu sehen. Martina heisst sie und wir lernten sie bei einem Auslauf mit den Nasen kennen. Martina hätte ihm ein wunderschönes Zuhause bereitet. Aber es kam ihr etwas dazwischen so konnte sie ihn nicht nehmen.
Urano stand wieder zur Vermittlung.
Na gut, nicht wirklich, er kam natürlich zu uns. Später hatte Martina doch noch die Möglichkeit und kam zu einer Nase. Zu Martina halten wir immer noch einen guten Kontakt. Urano bleibt glaube ich immer ihr Schätzchen.
OK, zwei Hunde reichen. Und vielleicht noch einen Pflegehund. Wie? Pflegehund? Drei Hunde? Wie bereits erwähnt, habe ich ja nichts zu sagen. Und so wurden wir Pflegestelle für Far From Fear.
Andrea hat uns bei den ersten Schritten unterstützt. Und wir haben ihren nächsten Pflegehund nicht genommen!:-)
So kamen nacheinander Raquel, Chapulin, Charlie und Dino als Pflegenasen zu uns. Und alle wurden gut vermittelt. Jeder für sich hat sein ideales Zuhause gefunden. Wir halten bis heute zu jedem Zuhause einen guten Kontakt und bleiben auf dem Laufenden.
Ach ja... erwähnte ich Playa... eine kleine schwarze Nase die wir am Silvesterabend als Pflegehund bekommen haben... von Andrea... noch Fragen... sie ist geblieben... Aber Drei reichen und Pflegestelle für EINEN weiteren. SO! Ich habe gesprochen.
Aber jetzt mal Spass beiseite. Eine Sache sei hier klar gestellt. Wir gehören nicht zu den Idioten die Tiere horten. Die Nasen machen eine Menge Arbeit und es gilt jedem Tier gerecht zu werden. Es will wohl überlegt sein ob man sich einen Hund anschafft oder auch mehrere. Es müssen alle im Haushalt lebenden Personen dahinter stehen. Besonders dann, wenn man als Pflegestelle für südeuropäische Tiere tätig sein will.
Anfeindungen sind vorprogrammiert.
Unser Leben ist mittlerweile nach den Hunden ausgerichtet. Wir kauften ein grösseres Auto. Wir haben unser Haus hundefreundlich eingerichtet und der Garten wird halt zweimal im Jahr nachgesät um die Rennspuren zu schliessen:-)
Es soll auch nicht verschwiegen werden das mal etwas kaputt gehen kann. Wir haben mittlerweile die zweite Couchgarnitur, den zweiten Wohnzimmertisch und die vierte oder fünfte TV Fernbedienung. Das waren eben die Anfänge und wir waren an den Schäden selber Schuld. Wenn ein Hund etwas zerstört sollte Mann / Frau sich fragen:
“ Was habe ICH falsch gemacht? “
Wer nicht bereit ist Opfer zubringen, egal ob auf der Sachebene oder auf der Beziehungsebene, denn es werden sich auch “Gute” Freunde distanzieren, sollte die Finger von Hunden lassen!
Update August 2008
Mittlerweile ist über 1 Jahr vergangen seitdem wir diese Homepage eingerichtet haben und wir dachten es wäre mal Zeit für eine Ergänzung. Inzwischen durften wir Rintintin, Martos, Benita und Mia kennenlernen und konnten für jeden dieser Nasen auch ein schönes Zuhause finden. Aber wer unsere Seite regelmäßig besucht wird einen Namen vermissen.
Bilbo - Bruder von Benita - hat uns in einem 6 Augengespräch mitgeteilt dass er aus diversen Gründen von seiner Vermittlung absieht. Er zieht es vor nicht von unserem Rudel getrennt zu werden. Seine Argumentation war hieb und stichfest:-) Schleck Schlabber Schmatz...
Damit betrachten wir das Rudel endgültig als vollständig.
Leider bedeutet es auch das wir als reguläre Pflegestelle langfristig pausieren werden. Denn, wie bereits damals (siehe oben) erwähnt, muss man allen Tieren gerecht werden.
Trotzdem werden wir Far From Fear weiterhin, unseren Möglichkeiten entsprechend, voll und ganz unterstützen.
Familie Teichmann
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